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Inhalt

 

1. Leitbild

2. Situationsbeschreibung

3. Entwicklungsschwerpunkt: Demokratie und Schulleben

4. Entwicklungsschwerpunkt: Unterrichtsentwicklung

5. Entwicklungsschwerpunkt: Berufsorientierung

6. Entwicklungsschwerpunkt: Begabungsförderung

 

 

1. Leitbild

 

WIR am GAF

So ist unser Miteinander

In unserer Schule fördern wir das demokratische Zusammenleben von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften bei gegenseitiger Wertschätzung und sehen hierbei unsere kulturelle Vielfalt als Bereicherung. Unsere Schule respektiert jeden in seiner Individualität, fördert soziale Kompetenzen und bietet Unterstützung bei der Entwicklung der eigenen Stärken und Fähigkeiten.

Gleichzeitig legen wir darauf Wert, ein Wir-Gefühl als Schulfamilie am GAF zu entwickeln. Wir möchten, dass an unserer Schule niemand nach seiner Herkunft, seiner Religion oder seinem sozialen Status beurteilt wird.

So lernen und arbeiten wir

Unsere Schule fördert selbstständiges Lernen und Teamfähigkeit und bereitet in geschützter, freundlicher Atmosphäre auf die Anforderungen im Studium und im Beruf vor. Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler zu jeder Zeit bei ihren Lern- und Arbeitsprozessen. Beim Erreichen der Zielsetzungen des Gymnasiums unterstützen wir unsere Schülerinnen und Schüler individuell, z.B. durch Forder- und Fördermaßnahmen. Die beruflichen Entscheidungsprozesse im Hinblick auf ein Studium oder eine Ausbildung begleiten wir intensiv mit Hilfe von Informationen, Schulungen und auch außerschulische Maßnahmen.

So kooperieren wir mit anderen

Wir öffnen unsere Schule nach außen und kooperieren mit Partnern aus dem akademischen, dem kulturellen, dem musischen Bereich, aus Bildung, Sport und Wirtschaft.

 

2. Situationsbeschreibung

 

Das Gymnasium Am Fredenberg (kurz GAF, gegründet 1968) liegt im Norden der Stadt Salzgitter, im Ortsteil Salzgitter-Lebenstedt. Das Umfeld wird wegen der geschlossenen Wohnbauweise des Stadtteils als der Fredenberg bezeichnet, woher auch der Name der Schule stammt. Die Schule liegt in einem Schulzentrum mit Berufsbildenden Schulen, Hauptschule und Realschule. Von dieser Lage im Schulzentrum profitieren wir: Wir nutzen das große Leichtathletikstadion, die modernen Turnhallen, die technisch gut ausgestattete Aula und die großen Außenanlagen, wie z.B. den Fußballplatz. Mit unserem Kooperationspartner, der Stadtteilbibliothek Fredenberg, führen wir jährlich mehrere große Projekte  durch und nutzen diesen außerschulischen Lernort regelmäßig. Mit dem nahegelegenen Kooperationspartner BOSCH AG verbindet uns seit Jahren eine gute Zusammenarbeit, die in sich gegenseitig unterstützenden Projekten gewachsen ist.

Schülerinnen und Schüler haben in verschiedenen Projekten über die Jahre hinweg die Schulgebäude mit gestaltet. So entstanden der schöne Dachgarten, das modern ausgestattete Selbstlernzentrum u.v.m.

Der 2016 komplett sanierte Klassentrakt bietet eine großzügige und freundliche Lernumgebung mit einer technischen Ausstattung auf neuestem Stand.
Unsere Schüler kommen von Grundschulen im ganzen Stadtgebiet. Durch unsere teilgebundene Ganztagsschule, in der die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs an zwei Tagen verbindlich mit einem Wahlpflichtangebot gefordert und gefördert werden, kann schnell eine gute Gemeinschaft entstehen. Unterschiedliche (Lern-) Voraussetzungen werden frühzeitig erkannt und durch vielfältige Unterrichtsmethoden werden Kompetenzen auf gymnasialem Niveau vermittelt.

 

3. Entwicklungsschwerpunkt: Demokratie und Schulleben

 

3.1 Ziele

3.1.1 Schule

Wir begreifen uns als Gemeinschaft, in der gegenseitige Anerkennung aktiv gelebt wird und der sich Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte gleichermaßen zugehörig fühlen. Als festen Bestandteil unserer Gruppe verstehen wir ebenso die internen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Verwaltungsbereich, im Ganztagsbetrieb und im Reinigungssektor sowie unsere externen Partnerinnen und Partner. Es ist ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit, die für dieses gelebte Verständnis nötigen Voraussetzungen zu schaffen.

3.1.2 Schülerinnen und Schüler

Unsere Schülerinnen und Schüler identifizieren sich mit ihrer Schule und nutzen diese nicht nur als Unterrichts-, sondern auch als Lebensraum. Sie bringen sich aktiv in die Gestaltung des Schullebens ein und fühlen sich mit- verantwortlich für ein gelungenes, durch Toleranz, Rücksichtnahme und gegenseitigen Respekt geprägtes Miteinander. Dank ihrer Eigeninitiative und Eigenverantwortung stärken unsere Schülerinnen und Schüler das Gefühl von Selbstverantwortlichkeit und sie gewinnen wichtige Einblicke in die Strukturen demokratischen Handelns innerhalb einer Gemeinschaft.

3.1.3 Lehrkräfte

Die Kolleginnen und Kollegen verstehen ihre Schule nicht nur als Arbeitsplatz, sondern erleben sich im Unterricht und außerhalb des Unterrichts als maßgeblich verantwortlich für das Zusammen- und Zugehörigkeitsgefühl aller Schulmitglieder. Sie nehmen ihre Schülerinnen und Schüler in ihrer Gesamtpersönlichkeit wahr und begreifen ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag als zwei gleichwertige Bereiche, um die Kinder und Jugendlichen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und in ihrem selbstständigen Denken und Handeln zu stärken und zu unterstützen. Bei der Verwirklichung ihres Erziehungsauftrags suchen sie die Zusammenarbeit mit den Eltern, um in dieser Ergänzung eine optimale Förderung der Kinder und Jugendlichen bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu erreichen. Die Kolleginnen und Kollegen begreifen sich als Vorbild für den respektvollen, toleranten, freundlichen Umgang und das gelebte gegenseitige Verständnis an ihrer Schule.

3.1.4 Eltern

Die Eltern verstehen sich als Partner der Schule und nehmen die ihnen zustehenden Rechte und Verpflichtungen aktiv wahr. Der Erziehungsauftrag der Eltern und jener der Schule ergänzen sich. Zwischen Schule und Eltern wird ein reger Kontakt gepflegt und die Eltern bringen ihren Erfahrungsschatz und ihre Fähigkeiten in die Gestaltung des Schullebens ein. Die Schule ist sich ihrerseits der Bedeutung und des Wertes der Mitarbeit der Eltern in schulischen Gremien, in der Elternarbeit, in Arbeitsgemeinschaften und bei allen schulischen Veranstaltungen bewusst und bemüht sich um die aktive Zusammenarbeit und den regen Ideen- und Gedankenaustausch zum Besten der Schule. Die Eltern verstehen sich als Teil der Schulgemeinschaft und als mitverantwortlich für das Bild der Schule in der Öffentlichkeit.

3.2 Voraussetzungen

Die Schwerpunkte unseres schulischen Soziallebens ergeben sich zum einen durch unsere im Leitbild formulierten Integrationsideen und die im Schulvertrag definierten Regeln für ein gewaltfreies und respektvolles Mit-einander. Zum anderen basieren die genannten Ziele auf der Überzeugung, dass die bewusste Wahrnehmung des Lernumfeldes als Lebensort einerseits die persönliche Lernmotivation unserer Schülerinnen und Schüler erhöht und dass sie andererseits ihre Bereitschaft fördert, sich aktiv für die Schulgemeinschaft zu engagieren. Das persönliche Wohlbefinden und die Identifikation mit der Schule verringert nicht nur die Gewaltbereitschaft, sondern verstärkt zugleich die Verantwortung für das rücksichtsvolle Miteinander. Die Identifikation und die Integration wiederum können am wirkungsvollsten durch die Durchführung außerunterrichtlicher Aktivitäten und durch die Bereitstellung von Gestaltungsspielraum gefördert werden.

3.3 Maßnahmen

3.3.1 Das machen wir bereits

Unsere Sozialpädagogin stellt für die gemeinschaftliche Nutzung der Mittagspause Gesellschaftsspiele bereit; im überdachten und freien Pausenbereich des Altbaus können die Tischtennisplatten und das Spielgelände zur sportlichen Betätigung genutzt werden. Die Aufsicht ist gewährleistet.

3.3.2 Das machen wir demnächst

3.4 Evaluation

4. Entwicklungsschwerpunkt: Unterrichtsentwicklung

 

4.1 Ziele

4.1.1 Schülerinnen und Schüler

4.1.2 Lehrkräfte

4.2 Voraussetzungen

Das GAF verfügt über ein Methodenkonzept, das auf folgenden Bausteinen basiert: die Einführungswoche in Klasse 5, das Methodencurriculum für die Jahrgänge 5 und 6, die an das SEGEL-Konzept gebundenen Methodentage in den Jahrgängen 5 - 8 (halbjährlich), die im Fahrtenkonzept verankerten Projektwochen in den Klassen 7 und 8, das Methodentraining im 11. Schuljahrgang.
Das Konzept zur Förderung der Sprachkompetenz aus dem Aufgabenfeld A bildet mit dem Methodenkonzept einen elementaren Baustein zur Sprachförderung in den Klassen 5 und 6.
Der am Beginn der Klasse 5 von der Fachgruppe Deutsch durchgeführte Spracheignungstest hilft Defizite aufzudecken und Fördermaßnahmen (DaZ) einzuleiten.
Das in Entwicklung befindliche Medienkonzept bindet den gezielten Umgang mit elektronischen Medien an Fachinhalte.
Die Entscheidung zur Umgestaltung des GAF in eine offene Ganztagsschule bietet die Grundlage für die Implementierung gezielter und bedarfsgerechter Förderangebote für die Schülerinnen und Schüler in den unteren Klassen.
Das GAF verfügt über ein in Entwicklung befindliches Fortbildungskonzept mit besonderem Schwerpunkt lokaler und regionaler Kooperationsmöglichkeiten.
Das GAF ist Ausbildungsschule am Studienseminar Salzgitter.
Das GAF ist offizieller Kooperationspartner der Stadtbibliothek, des städtischen Museums, der BOSCH Elektronics GmbH, des NABU und lokaler Sportvereine.

4.3 Maßnahmen

4.3.1 Das machen wir bereits

4.3.2 Das machen wir demnächst

4.4 Evaluation

 

5. Entwicklungsschwerpunkt: Berufsorientierung

 

5.1 Ziele

5.1.1 Schülerinnen und Schüler

Wir wollen Schlüsselqualifikationen wie Berufswahlkompetenz und Berufswahlfähigkeit im Hinblick auf spätere Ausbildungschancen fördern.

5.1.2 Schule

Wir arbeiten daran, ein ganzheitliches Konzept zu erstellen, das den Schülerinnen und Schülern hilft, die Schlüsselqualifikationen für spätere Bewerbungssituationen sowie für die Bewältigung des Studien- und Ausbildungsalltags zu erlangen. Dabei sollen sowohl die individuellen Interessen der Schülerinnen und Schüler zur Berufs- und Studienwahl gefördert als auch Einblicke in betriebliche Abläufe gewährt werden. Es ist
wünschenswert, auch die Eltern durch mehr Laufbahnberatung über die Möglichkeiten für ihre Kinder zu
informieren.
Die Zusammenarbeit mit den Salzgitteraner Firmen, die die Schülerinnen und Schüler für Ausbildung und Studium vorbereiten soll, ist von grundlegender Bedeutung. Hierzu pflegen wir eine intensive Kooperation mit der BOSCH AG, Salzgitter.
Durch die Mitarbeit im Projekt BONA SZ sollen optimale Chancen für die Schulabsolventen in vielfältigen Ausbildungsbereichen und im Studium geschaffen werden.

5.2 Voraussetzungen

Als Gymnasium bilden wir unsere Schülerinnen und Schüler bis zur allgemeinen Hochschulreife aus. Der Schwerpunkt der Berufsorientierung ergibt sich einmal aus den gesetzlichen Vorgaben zum allgemeinen Bildungsauftrag, besonders aber aus unserer Bindung an den Wirtschaftsstandort Salzgitter.
Nach dem Übereinkommen zwischen der Bundesagentur für Arbeit und der KMK über die Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung soll die Schule grundlegende Kenntnisse über die Wirtschafts- und Arbeitswelt vermitteln.
Salzgitter als großer Wirtschaftstandort ermöglicht im Rahmen des Projekts BONA SZ seit 2008 eine frühe Förderung von Technikinteresse. Mithilfe des Projekts ist ein regelmäßiger Austausch mit den Firmen der Region und unserer Schule entstanden, der die Kontaktaufnahme zwischen Schule, Schülerinnen, Schülern und Ausbildern vereinfacht hat und den Austausch von Informationen fördert.

5.3 Maßnahmen

5.3.1 Das machen wir bereits

5.3.2 Das machen wir demnächst

5.4 Evaluation

 

6. Entwicklungsschwerpunkt: Begabungsförderung

 

6.1 Ziele

6.1.1 Schülerinnen und Schüler

6.1.2 Schule

6.2 Voraussetzungen

Das GAF ist in den Kooperationsverbund Hochbegabung mit der Grundschule am Kranichdamm und der Grundschule Lichtenberg integriert, wobei eine Erweiterung des Verbunds durch Aufnahme der zu den Grundschulen  gehörenden Kindertagesstätten geplant ist. Damit verbunden ist das Konzept zur Begabtenförderung, das in Abstimmung mit den kooperierenden Grundschulen entwickelt und gepflegt wird.
Das GAF pflegt darüberhinaus Kooperationsbeziehungen mit außerschulischen Partnern, u. a. der Stadtteilbibliothek, dem städtischen Museum, der Kirchengemeinde im Stadtteil, der Firma Bosch Elektroniks, dem NABU und verschiedenen Sportvereinen.
Das GAF pflegt Schulpartnerschaften mit Schulen in Finnland, Frankreich und Polen.
Das GAF nimmt an einem lokalen und regelmäßig durchgeführten Projekt zur Berufsorientierung (BONA SZ) teil.

6.3 Maßnahmen

6.3.1 Das machen wir bereits

Ein Mitglied der Schulleitung ist zuständig für

6.3.2 Das machen wir demnächst

6.4 Evaluation

 

Stand: Oktober 2017