Unterricht unter Pandemie-Bedingungen am GAF

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

seit dem 22. April lernen auf Beschluss des Kultusministeriums wieder alle niedersächsischen Schülerinnen und Schüler, die meisten von euch zuhause. Hierzu nutzen wir am GAF das Aufgabentool von IServ, mit dem eure Lehrerinnen und Lehrer euch Aufgaben stellen, das Messengertool, mit dem ihr untereinander chatten könnt sowie das (neue) Videokonferenztool, mit dem ihr zusammen mit eurer Lehrkraft und eurer Klasse fast so etwas wie „richtigen“ Unterricht machen, euch austauschen, diskutieren und wiedersehen könnt.


Eure Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sind während dieser herausfordernden Zeit eure besten Ansprechpartner_innen und organisieren auch eure Aufgaben. Sie stehen euch und auch euren Eltern immer mit Rat und Tat zur Seite!


Der eigentliche Unterricht vor Ort am GAF, auch Präsenzunterricht genannt, wird nun schrittweise wieder aufgenommen: Bei uns am GAF beginnt der 12. Jahrgang ab dem 11. Mai, ab dem 18. Mai folgen der 9. und 10. Jahrgang. Der 11. Jahrgang kommt ab dem 25. Mai, ab dem 3. Juni kommen die Jahrgange 7 und 8, ab dem 15. Juni dann die Jahrgänge 5 und 6. Damit wir die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten können, kommt immer nur eine Hälfte einer Klasse zur Schule, die andere lernt zuhause. Wie das konkret aussieht, habt ihr in meinem Informationsbrief vom 13. Mai erfahren (er ist unten abrufbar). Bitte lest regelmäßig, mind. 1x am Tag, eure Mails, um auf dem Laufenden zu bleiben!


Weiterhin bleibt, dass alle alle Fahrten, Exkursionen, Wandertage etc. sowie sämtliche schulische Veranstaltungen (Sponsorenlauf, Theateraufführung, Musical etc.), die bis zu den Sommerferien hätten stattfinden sollen, abgesagt bzw. verschoben werden.


Wichtige Information für alle Eltern, deren Kind die 5.-8. Klasse besucht: Wenn Sie in einem sog. "systemrelevanten Bereich" arbeiten (z.B. Gesundheitsbereich, Pflege, Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr, Justizvollzug etc.) oder es derzeit besondere familiäre Herausforderungen gibt, gibt es für die Zeit des Unterrichtsausfalls die Möglichkeit einer NOTBETREUUNG von 8.00-13.00 Uhr in kleinen Gruppen in der Schule. Bitte melden Sie sich per Mail mind. einen Tag vorher unter verwaltung@gymfred.de, wenn Sie Bedarf haben.


Auch unsere Schulsozialarbeit ist weiterhin für euch da, jederzeit erreichen könnt ihr die bundesweite "Nummer gegen Kummer" oder die "Telefonseelsorge".


Ich wünsche allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft des GAF sowie den Angehörigen für die folgenden Wochen weiterhin Gesundheit, Gelassenheit - und passt auf euch und eure Familien auf!

Verena Akkermann, OStDn
Schulleiterin (aktualisiert am 18.5.2020)

 

Elternbrief "bleibt zuhause"
Elternbrief der Schulleiterin zum e-Learning
Beratungsangebote der Schulsozialarbeiterin
2020.4.20_Brief Oberstufe
2020.4.20_Brief SuS und Eltern
2020.5.12_Infobrief Präsenzunterricht

Seit einem halben Jahr freuten wir uns auf den Gegenbesuch der Finnen bei uns in Deutschland. Spätestens aber seit den Osterferien haben sich die Familien intensiv auf ihre/n Gastschüler/in vorbereitet und ein Wochenend-Programm geplant.

Die Gruppe der Finnen bei uns in Deutschland war mit 11 Schülern und zwei Lehrkräften ein wenig kleiner als bei unserem Besuch in Finnland, sodass sich in diesem Jahr alle Schüler mehr oder weniger kannten. Schließlich war ein Finne dabei, der als Ersatz für seine Schwester mitkam und daher in Imatra nicht am Austauschprogramm teilgenommen hatte.

finnland 1

Anlässlich ihres ersten Jahres als neue Schulleiterin am GAF wurde Verena Akkermann von der Salzgitter-Zeitung interviewt. Der Vorschlag, gemeinsam mit der Stadt Salzgitter, den Moscheegemeinden und Schulen in einen Dialog zu treten über die Auslegung der Fastenregeln für Schülerinnen und Schüler, geht auf die "Neuköllner Empfehlung" zurück, die im Dialog von Politik, Stadtteilarbeit, Moscheegemeinden und Schulen entstanden ist und der Frage nachgeht, wie Moscheen und Schulen die muslimischen Schülerinnen und Schüler im Ramadan unterstützen können, damit sie ihre schulischen und religiösen Pflichten besser miteinander in Einklang bringen können.

Neuköllner Empfehlung

Als Schule haben wir es uns als Ziel gesetzt, dass wir respektvoll und friedlich miteinander umgehen wollen, auch wenn es manchmal schwierig wird. Dass Andere ausgegrenzt oder diskriminiert werden, das passiert nicht nur in Schulen, sondern auch in anderen Bereich des Lebens viel zu oft. Deswegen hat das GAF an dem Projekt „Toleranz SZ“ teilgenommen, das uns die Arbeit an vielen Projekten rund um das Thema Demokratie und Menschenrechte ermöglicht hat – nicht nur in unserer Projektwoche vor den Osterferien, sondern auch darüber hinaus. Die Stadt Salzgitter hat dabei mehrere Projekte finanziell unterstützt.

Im Rahmen der musikgeschichtlichen Auseinandersetzung mit der Epoche der Gregorianik, die sich ausschließlich in den Klöstern des Mittelalters abspielte, kamen in unserem Musikkurs bei Frau Sischka auch viele Fragen zum Klosterleben auf: Gibt es heute noch Menschen, die ins Kloster gehen? Aus welchen Beweggründen? Was veranlasst junge Menschen heute noch z.B. Exerzitien im Kloster zu machen? Was sind Exerzitien? Usw.

So kam es, dass wir im Musikunterricht vereinbarten, eine Exkursion in ein nahegelegenes Kloster zu machen, um diesen Fragen auf den Grund zu gehen.

Am vergangenen Mittwoch, dem 27.3.2019, war es dann so weit: 

Nach einer kurzen Reise mit Bus und Bahn besuchten die beiden Musikkurse des 11. Jahrgangs das Dominikanerkloster St. Albertus Magnus in Braunschweig.
Der Prior, Pater Fritz, nahm uns persönlich in Empfang und erzählte uns eine knappe halbe Stunde viel über die Orden im Mittelalter und die Entstehung des Dominikaner-Ordens. Durch die äußerst anschauliche Erzählung hörte jeder gespannt zu und die Zeit verging wie im Fluge.