Inhalt

 

1. Leitbild

2. Situationsbeschreibung

3. Entwicklungsschwerpunkt: Demokratie und Schulleben

4. Entwicklungsschwerpunkt: Unterrichtsentwicklung

5. Entwicklungsschwerpunkt: Berufsorientierung

6. Entwicklungsschwerpunkt: Begabungsförderung

 

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1. Leitbild

 

WIR am GAF

So ist unser Miteinander

In unserer Schule fördern wir das demokratische Zusammenleben von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften bei gegenseitiger Wertschätzung und sehen hierbei unsere kulturelle Vielfalt als Bereicherung. Unsere Schule respektiert jeden in seiner Individualität, fördert soziale Kompetenzen und bietet Unterstützung bei der Entwicklung der eigenen Stärken und Fähigkeiten.

Gleichzeitig legen wir darauf Wert, ein Wir-Gefühl als Schulfamilie am GAF zu entwickeln. Wir möchten, dass an unserer Schule niemand nach seiner Herkunft, seiner Religion oder seinem sozialen Status beurteilt wird.

So lernen und arbeiten wir

Unsere Schule fördert selbstständiges Lernen und Teamfähigkeit und bereitet in geschützter, freundlicher Atmosphäre auf die Anforderungen im Studium und im Beruf vor. Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler zu jeder Zeit bei ihren Lern- und Arbeitsprozessen. Beim Erreichen der Zielsetzungen des Gymnasiums unterstützen wir unsere Schülerinnen und Schüler individuell, z.B. durch Forder- und Fördermaßnahmen. Die beruflichen Entscheidungsprozesse im Hinblick auf ein Studium oder eine Ausbildung begleiten wir intensiv mit Hilfe von Informationen, Schulungen und auch außerschulische Maßnahmen.

So kooperieren wir mit anderen

Wir öffnen unsere Schule nach außen und kooperieren mit Partnern aus dem akademischen, dem kulturellen, dem musischen Bereich, aus Bildung, Sport und Wirtschaft.

 

2. Situationsbeschreibung

 

Das Gymnasium Am Fredenberg (kurz GAF, gegründet 1968) liegt im Norden der Stadt Salzgitter, im Ortsteil Salzgitter-Lebenstedt. Das Umfeld wird wegen der geschlossenen Wohnbauweise des Stadtteils als der Fredenberg bezeichnet, woher auch der Name der Schule stammt. Die Schule liegt in einem Schulzentrum mit Berufsbildenden Schulen, Hauptschule und Realschule. Von dieser Lage im Schulzentrum profitieren wir: Wir nutzen das große Leichtathletikstadion, die modernen Turnhallen, die technisch gut ausgestattete Aula und die großen Außenanlagen, wie z.B. den Fußballplatz. Mit unserem Kooperationspartner, der Stadtteilbibliothek Fredenberg, führen wir jährlich mehrere große Projekte  durch und nutzen diesen außerschulischen Lernort regelmäßig. Mit dem nahegelegenen Kooperationspartner BOSCH AG verbindet uns seit Jahren eine gute Zusammenarbeit, die in sich gegenseitig unterstützenden Projekten gewachsen ist.

Schülerinnen und Schüler haben in verschiedenen Projekten über die Jahre hinweg die Schulgebäude mit gestaltet. So entstanden der schöne Dachgarten, das modern ausgestattete Selbstlernzentrum u.v.m.

Der 2016 komplett sanierte Klassentrakt bietet eine großzügige und freundliche Lernumgebung mit einer technischen Ausstattung auf neuestem Stand.
Unsere Schüler kommen von Grundschulen im ganzen Stadtgebiet. Durch unsere teilgebundene Ganztagsschule, in der die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs an zwei Tagen verbindlich mit einem Wahlpflichtangebot gefordert und gefördert werden, kann schnell eine gute Gemeinschaft entstehen. Unterschiedliche (Lern-) Voraussetzungen werden frühzeitig erkannt und durch vielfältige Unterrichtsmethoden werden Kompetenzen auf gymnasialem Niveau vermittelt.

 

3. Entwicklungsschwerpunkt: Demokratie und Schulleben

 

3.1 Ziele

3.1.1 Schule

Wir begreifen uns als Gemeinschaft, in der gegenseitige Anerkennung aktiv gelebt wird und der sich Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte gleichermaßen zugehörig fühlen. Als festen Bestandteil unserer Gruppe verstehen wir ebenso die internen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Verwaltungsbereich, im Ganztagsbetrieb und im Reinigungssektor sowie unsere externen Partnerinnen und Partner. Es ist ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit, die für dieses gelebte Verständnis nötigen Voraussetzungen zu schaffen.

3.1.2 Schülerinnen und Schüler

Unsere Schülerinnen und Schüler identifizieren sich mit ihrer Schule und nutzen diese nicht nur als Unterrichts-, sondern auch als Lebensraum. Sie bringen sich aktiv in die Gestaltung des Schullebens ein und fühlen sich mit- verantwortlich für ein gelungenes, durch Toleranz, Rücksichtnahme und gegenseitigen Respekt geprägtes Miteinander. Dank ihrer Eigeninitiative und Eigenverantwortung stärken unsere Schülerinnen und Schüler das Gefühl von Selbstverantwortlichkeit und sie gewinnen wichtige Einblicke in die Strukturen demokratischen Handelns innerhalb einer Gemeinschaft.

3.1.3 Lehrkräfte

Die Kolleginnen und Kollegen verstehen ihre Schule nicht nur als Arbeitsplatz, sondern erleben sich im Unterricht und außerhalb des Unterrichts als maßgeblich verantwortlich für das Zusammen- und Zugehörigkeitsgefühl aller Schulmitglieder. Sie nehmen ihre Schülerinnen und Schüler in ihrer Gesamtpersönlichkeit wahr und begreifen ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag als zwei gleichwertige Bereiche, um die Kinder und Jugendlichen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und in ihrem selbstständigen Denken und Handeln zu stärken und zu unterstützen. Bei der Verwirklichung ihres Erziehungsauftrags suchen sie die Zusammenarbeit mit den Eltern, um in dieser Ergänzung eine optimale Förderung der Kinder und Jugendlichen bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu erreichen. Die Kolleginnen und Kollegen begreifen sich als Vorbild für den respektvollen, toleranten, freundlichen Umgang und das gelebte gegenseitige Verständnis an ihrer Schule.

3.1.4 Eltern

Die Eltern verstehen sich als Partner der Schule und nehmen die ihnen zustehenden Rechte und Verpflichtungen aktiv wahr. Der Erziehungsauftrag der Eltern und jener der Schule ergänzen sich. Zwischen Schule und Eltern wird ein reger Kontakt gepflegt und die Eltern bringen ihren Erfahrungsschatz und ihre Fähigkeiten in die Gestaltung des Schullebens ein. Die Schule ist sich ihrerseits der Bedeutung und des Wertes der Mitarbeit der Eltern in schulischen Gremien, in der Elternarbeit, in Arbeitsgemeinschaften und bei allen schulischen Veranstaltungen bewusst und bemüht sich um die aktive Zusammenarbeit und den regen Ideen- und Gedankenaustausch zum Besten der Schule. Die Eltern verstehen sich als Teil der Schulgemeinschaft und als mitverantwortlich für das Bild der Schule in der Öffentlichkeit.

3.2 Voraussetzungen

Die Schwerpunkte unseres schulischen Soziallebens ergeben sich zum einen durch unsere im Leitbild formulierten Integrationsideen und die im Schulvertrag definierten Regeln für ein gewaltfreies und respektvolles Mit-einander. Zum anderen basieren die genannten Ziele auf der Überzeugung, dass die bewusste Wahrnehmung des Lernumfeldes als Lebensort einerseits die persönliche Lernmotivation unserer Schülerinnen und Schüler erhöht und dass sie andererseits ihre Bereitschaft fördert, sich aktiv für die Schulgemeinschaft zu engagieren. Das persönliche Wohlbefinden und die Identifikation mit der Schule verringert nicht nur die Gewaltbereitschaft, sondern verstärkt zugleich die Verantwortung für das rücksichtsvolle Miteinander. Die Identifikation und die Integration wiederum können am wirkungsvollsten durch die Durchführung außerunterrichtlicher Aktivitäten und durch die Bereitstellung von Gestaltungsspielraum gefördert werden.

3.3 Maßnahmen

3.3.1 Das machen wir bereits

  • Unser Leitbild wird durch Veröffentlichung auf der Homepage, in Elternbriefen und auf Plakaten im Bewusstsein aller gehalten.
  • Die neuen Schülerinnen und Schüler werden mit unserem Schulvertrag vertraut gemacht und unterzeichnen diesen. Dieser Schulvertrag wird in allen Klassenräumen als gerahmtes Plakat ausgehängt.
  • Zu Schuljahresbeginn thematisiert die Klassenleitung die Schulordnung, den Schulvertrag und das Leitbild.
  • Neue Schulmitglieder werden in alltagsorganisatorische und demokratische Strukturen eingeführt.
  • Die Fachobleute, die Frauenbeauftragten sowie die Mitglieder des Personalrats und der Schulleitung führen neue Lehrkräfte in die Prinzipien unserer Arbeit und unseres gegenseitigen Umgangs ein.
  • Für die Eltern finden Informationsabende und ein Tag der offenen Tür statt; ferner stehen ihnen die Mitglieder des Schulelternrats als Ansprechpartner zur Verfügung.
  • Die neuen Schülerinnen und Schüler des 5. Schuljahrgangs entwickeln im Rahmen einer Einführungs-woche Klassenregeln, die das soziale Miteinander im Klassenraum festschreiben. Durch eine Schulrallye lernen sie ihr neues Umfeld kennen und sie werden zudem längerfristig durch ältere Patenschülerinnen und -schüler betreut.
  • Die Schülervertretung, die Vertrauenslehrkraft, die Beratungslehrkraft, unsere Sozialpädagogin, die Konfliktlotsen und andere in der Schule tätigen Gremien präsentieren sich und ihre Aufgabenbereiche via Aushang an unseren Pinnwänden und auf unserer Homepage.
  • Als Fortsetzung des Buddy-Projektes werden einige Schülerinnen und Schüler regelmäßig zu Streitschlichtern ausgebildet und stehen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern in festen Sprechstunden zur Verfügung.
  • Die Beratungslehrkräfte stellen sich in den neuen 5. Klassen vor und stehen allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft – nach Terminvereinbarung – als Ansprechpartner zur Verfügung.
  • Die Sozialpädagogin betreut Schülerinnen und Schülern die Probleme haben, sich im Unterricht zu konzentrieren und einzubringen. Damit entlastet sie die Lehrkräfte und die Lerngruppen.
  • In den 5. Klassen gibt es eine Klassenleitungsstunde, die explizit der Stärkung sozialer Kompetenzen und der Thematisierung und Lösung klasseninterner Konflikte dient.
  • Bei sozialem Fehlverhalten ihrer Kinder werden die Eltern schnellstmöglich telefonisch oder schriftlich von der Klassenleitung informiert, um gemeinsam Ursachen zu erfassen und Abhilfe zu schaffen.
  • Die Religionslehrkräfte organisieren Gottesdienste zu Weihnachten und zum Schuljahresende.
  • Die Einschulung der Fünftklässler und die Entlassung der Abiturienten erfolgt im Rahmen einer feierlich gestalteten Schulveranstaltung in der Aula.
  • Die Klassenräume werden – zunehmend – als Lebensort gestaltet, genutzt und durch die Klassengemeinschaft in Zusammenarbeit mit der Klassenleitung und unter Mitwirkung der Eltern instand gehalten.
  • In den Präventionswochen der 7. und 8. Klassen werden Maßnahmen zur Ich-Stärkung, zur Konfliktlösung, zur Kommunikation und zur Kooperation durchgeführt. Unsere Kolleginnen und Kollegen werden hierbei vom Präventionsrat und von der Drogenberatungsstelle der Stadt Salzgitter unterstützt.
  • Programme und Ziele unserer Klassenfahrten werden im Sinne unseres pädagogischen Anliegens konzipiert und ausgewählt:
    - Stärkung sozialer Kompetenzen (vor allem in Klasse 6),
    - Stärkung der Klassengemeinschaft (vor allem Klasse 9).
  • In allen Klassenstufen werden zu Beginn des Schuljahres nach demokratischen Prinzipien die Ämter einer Klassenvertretung, einer Konferenzvertretung, einer Klassenbuchführung und einer Energiekontrolle besetzt. Ferner nehmen die Schülerinnen und Schüler jeder Klasse im wöchentlichen Wechsel die Aufgaben eines Ordnungsdienstes (Tafel-, Müll- und Fegedienst) sowie einer Taschenaufsicht wahr.
  • Die Pausenversorgung erfolgt, bis zur Fertigstellung der Mensa, durch unseren Schulkiosk und es gibt an den runden Tischen des Neubaus sowie in einem von der Sozialpädagogin betreuten Klassenraum des Altbaus eine Essenszone.

Unsere Sozialpädagogin stellt für die gemeinschaftliche Nutzung der Mittagspause Gesellschaftsspiele bereit; im überdachten und freien Pausenbereich des Altbaus können die Tischtennisplatten und das Spielgelände zur sportlichen Betätigung genutzt werden. Die Aufsicht ist gewährleistet.

3.3.2 Das machen wir demnächst

  • Verbindliche Treffen zwischen Vertretern der verschiedenen Gremien werden weiter ausgebaut und institutionalisiert, wie z. B. zwischen der Schülervertretung (SV) und der Schulleitung, zwischen dem Personalrat und der Schulleitung.
  • Der schnelle Informationsfluss wird gesichert und eine hohe Transparenz zwischen den verschiedenen Gruppen (Eltern, Schülerschaft, Lehrerkollegium, Schulleitung) wird gewährleistet, indem folgende Medien zur Informationsvermittlung – zunehmend intensiv – genutzt werden: unsere Pinnwände, IServ, Aushänge, die Homepage, Elternbriefe. Um den schnellen Informationsfluss und eine hohe Transparenz zwischen den verschiedenen Gruppen (Eltern, Schülerschaft, Lehrerkollegium, Schulleitung) zu sichern, wird ein Fahrplan erstellt, der die Wege der Informationsvermittlung deutlich aufzeigt.
  • Die Schulleitung bietet interessierten Eltern im Rahmen eines Elternstammtisches einen regelmäßigen Gesprächskreis an.
  • Das Fahrtenkonzept für die Klassen- und Studienfahrten wird im Hinblick auf die pädagogischen Zielsetzungen noch einmal ausdifferenziert.
  • Bereits durchgeführte gemeinschaftliche Großveranstaltungen (Tag der offenen Tür für Grundschüler/
    innen und deren Eltern, Schülerpartys, gemeinsames Sport- und Spielfest, Kulturabend) werden institutionalisiert und mit maßgeblicher Beteiligung der Schülerschaft organisiert und durchgeführt.
  • Das Schuljahr wird in der ersten Stunde des neuen Schuljahres gemeinsam in der Aula eröffnet.
  • Es werden weitere Gemeinschaftszonen geschaffen und diese werden jeweils einer bestimmten Nutzung zugeschrieben, d. h. es wird differenziert zwischen Essenszonen, Aktivzonen (Tischtennisplatten, Musikanlage, Kicker) und Ruhezonen (Lese- und Arbeitsräume für Schülerschaft und Lehrkräfte).
  • Die SV sorgt für eine zuverlässige Information aller Klassen über den Stand ihrer Arbeit und der Schulvor-stand sorgt für eine höhere Transparenz seiner Arbeit (Entscheidungen und aktueller Diskussionsstand).
  • Wir organisieren schulübergreifende Arbeitsgemeinschaften, um ein besseres Miteinander mit der Haupt- und der Realschule zu fördern.

3.4 Evaluation

  • Die Informationen und Belehrungen zu den Belangen unseres Schullebens werden durch die Eintragung in unsere Terminkalender und in die Klassenbücher dokumentiert sowie durch die Sammlung der Einladungsschreiben zu den Einzelveranstaltungen in einem Ordner in IServ festgehalten.
  • Die Angemessenheit des Informationsflusses sowie die Transparenz der Aktivitäten aller Gremien erfolgt durch eine regelmäßige Überprüfung der Pinnwände, der Aushänge und der Homepage auf ihren Aktualitätsgehalt und auf ihre Vollständigkeit durch entsprechend zu bestimmende Gremienvertreter. Ferner holt die Schulleitung die Rückmeldung des Kollegiums und der Elternschaft zu den Elternbriefen ein.
  • Die geplanten verbindlichen Treffen zwischen den verschiedenen Gremien werden im für alle einseh-baren Terminkalender fixiert; ggf. sind Kurzprotokolle zu erstellen und in einem Ordner in IServ abzulegen.
  • Ob die Einführung der neuen Fünftklässler in allen Bereichen gelungen ist, wird durch eine stichpunkt-artige Schülerbefragung überprüft; die Durchführung obliegt der Klassenleitung. Zudem wird hier Einsicht in die Klassenbücher (Schulordnung) und in die Personalakten der Schüler (Schulvertrag) genommen und die Aushänge in den Klassenräumen werden geprüft (Schulvertrag).
  • Das Gelingen der Einführung neuer Kollegen und Kolleginnen wird durch das persönliche Gespräch nach Ablauf eines Schulhalbjahres geklärt. Dieses obliegt der Schulleitung, die dabei Rückmeldung zur Effizienz der Gespräche und Verbesserungsvorschläge aufnimmt.
  • Der Sek I-Koordinator überprüft durch stichprobenartige Befragung der Schülerschaft und des Kollegiums die Kenntnis unserer Hilfsangebote im Konflikt- und Beratungsfall.
  • Die Klassen- und Tutoriumsleitung überprüft die Einhaltung der vergebenen sozialen Aufgaben und ver-abredet im Fall der Nichteinhaltung Abhilfemaßnahmen.
  • Als Indikator für das Gelingen des sozialen Miteinanders werden Anzahl und Schwere der bei der Schulleitung gemeldeten Konfliktfälle zwischen Schülerinnen und Schülern, bei der Schulleitung eingehende Beschwerden zur Missachtung unserer Verhaltensregeln seitens aller Mitglieder der Schulgemeinschaft sowie auffallend negative Kopfnoten einzelner Schülerinnen und Schüler herangezogen. Die Kriterien für die Vergabe von Kopfnoten sind einheitlich zu regeln und transparent zu machen.
  • Gemeinsame Großveranstaltungen werden durch die Eintragung im Terminkalender festgehalten, durch die abzuheftenden Programme der Einzelveranstaltungen und durch die ebenso abzuheftenden Presse-artikel dokumentiert. Verantwortlich für diese Dokumentation sind die Schulleitung und das Sekretariat.
  • Die Angemessenheit der Gestaltung unserer Räumlichkeiten wird durch entsprechende Begehungen durch die Schulleitung und durch Rückmeldungen bei Elternabenden geprüft. Ferner wird in den Klassen 5 bis 8 ein Wettbewerb zum schönsten Klassenraum des Schuljahres etabliert.
  • Für alle Aspekte der demokratischen Umgangsformen und des Schullebens gilt, dass sie in regelmäßigen Abständen in die jährliche interne Evaluation integriert werden.

4. Entwicklungsschwerpunkt: Unterrichtsentwicklung

 

4.1 Ziele

4.1.1 Schülerinnen und Schüler

  • Unsere Schülerinnen und Schüler erwerben kontinuierlich Methodenkompetenzen, die ein zunehmend selbstständiges Lernen ermöglichen.
  • Wir vermitteln fachspezifische Unterrichtsinhalte auch unter Berücksichtigung von Verknüpfungsmöglichkeiten im Fächerübergriff.
  • In der Sekundarstufe I, v. a. in den Klassen 5 - 7, wollen wir die bei den Schülerinnen und Schülern vorhandenen Begabungen und Stärken fordern und Schwierigkeiten in Teilbereichen, z.B. bei der korrekten Anwendung der Bildungssprache Deutsch, mit konkreten Fördermaßnahmen möglichst ausgleichen. Dazu tragen unter anderem die Angebote in der teilgebundenen Ganztagsschule in Jahrgang 5 bei.
  • Unsere Schülerinnen und Schüler lernen verantwortungsvoll in Teams unterschiedlicher Größe zusammenzuarbeiten und ihren Lernprozess eigenständig zu organisieren.
  • Die Schülerinnen und Schüler werden gezielt auf die Bewältigung schriftlicher Leistungsüberprüfungen vorbereitet.
  • Unsere Schülerinnen und Schüler werden im sinnhaften Umgang mit den für schulische Lernprozesse relevanten elektronischen Medien geschult (siehe das in Entwicklung befindliche Medienkonzept). Fachliche Defizite sollen frühzeitig durch gezielte unterrichtsbegleitende, aber auch ergänzende Förderangebote kompensiert werden.
  • Die Schülerinnen und Schüler werden entsprechend der Möglichkeiten des GAF auf Anforderungen in
    Studium und Beruf vorbereitet, wobei insbesondere Kompetenzen in den Bereichen Kommunikation (mündlich und schriftlich), Methoden, Medien und Problemlösung vermittelt werden (siehe auch Entwicklungsschwerpunkt Berufsorientierung).

4.1.2 Lehrkräfte

  • Wir führen einen zeitgemäßen, kompetenz- und schülerorientierten sowie schüleraktivierenden Unterricht durch.
  • Wir arbeiten an der Entwicklung eines Medienkonzepts und eines Fortbildungskonzepts.
  • Wir bilden uns regelmäßig weiter und tauschen unsere (neu) erworbenen Kompetenzen und Kenntnisse innerhalb des Kollegiums gezielt aus und nutzen dazu auch unsere Möglichkeiten und Pflichten als Aus-bildungsschule am Studienseminar Salzgitter.

4.2 Voraussetzungen

Das GAF verfügt über ein Methodenkonzept, das auf folgenden Bausteinen basiert: die Einführungswoche in Klasse 5, das Methodencurriculum für die Jahrgänge 5 und 6, die an das SEGEL-Konzept gebundenen Methodentage in den Jahrgängen 5 - 8 (halbjährlich), die im Fahrtenkonzept verankerten Projektwochen in den Klassen 7 und 8, das Methodentraining im 11. Schuljahrgang.
Das Konzept zur Förderung der Sprachkompetenz aus dem Aufgabenfeld A bildet mit dem Methodenkonzept einen elementaren Baustein zur Sprachförderung in den Klassen 5 und 6.
Der am Beginn der Klasse 5 von der Fachgruppe Deutsch durchgeführte Spracheignungstest hilft Defizite aufzudecken und Fördermaßnahmen (DaZ) einzuleiten.
Das in Entwicklung befindliche Medienkonzept bindet den gezielten Umgang mit elektronischen Medien an Fachinhalte.
Die Entscheidung zur Umgestaltung des GAF in eine offene Ganztagsschule bietet die Grundlage für die Implementierung gezielter und bedarfsgerechter Förderangebote für die Schülerinnen und Schüler in den unteren Klassen.
Das GAF verfügt über ein in Entwicklung befindliches Fortbildungskonzept mit besonderem Schwerpunkt lokaler und regionaler Kooperationsmöglichkeiten.
Das GAF ist Ausbildungsschule am Studienseminar Salzgitter.
Das GAF ist offizieller Kooperationspartner der Stadtbibliothek, des städtischen Museums, der BOSCH Elektronics GmbH, des NABU und lokaler Sportvereine.

4.3 Maßnahmen

4.3.1 Das machen wir bereits

  • Wir führen in den 5. Klassen eine Einführungswoche durch, in der drei Methodenbausteine (Umgang mit Hausaufgaben, Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Gestaltung des Arbeitsplatzes) trainiert werden.
  • Zu Beginn der Klasse 5 nehmen alle Schülerinnen und Schüler an einem Spracheignungstest teil. Schülerinnen und Schülern, die im Spracheignungstest große Defizite zeigen, bieten wir – wenn möglich – ergänzend Hilfe in Form eines DaZ-Kurses.
  • Auf der Grundlage des Methodencurriculums werden in den Klassen 5 und 6 Methodenbausteine verbindlich in Einzelfächern eingeführt und fächerübergreifend trainiert.
  • Die Klassenlehrer/innen beraten im Problemfall rechtzeitig in Kooperation mit dem Sek I-Koordinator und/oder der Beratungslehrkraft Eltern und Schüler/innen über Möglichkeiten des Defizitabbaus und der Konzentrationsstärkung. Dies geschieht v. a. auf der Grundlage der Gespräche zu den Lernentwicklungs-berichten und der Zensurenkonferenzen.
  • In den Klassen 7 und 8 finden Projektwochen zu den Themen Gewalt- und Suchtprävention statt, in denen auch gezielt Teamfähigkeit, Kommunikations- und Präsentationstechniken trainiert werden.
  • Zu Beginn des 11. Schuljahrganges findet – eingebunden in das Fahrtenkonzept - ein Methodentraining statt, bei dem gezielt Arbeits- und Präsentationstechniken der Oberstufe trainiert werden.
  • Im Rahmen des Seminarfachs erhalten die Schülerinnen und Schüler am Ende des 1. oder zu Beginn des 2. Schulhalbjahres eine Einführung in wissenschaftliche Recherchetechniken in der Universitätsbibliothek Braunschweig.
  • Wir setzen den Beschluss zur Umgestaltung des GAF in eine offene Ganztagsschule aufsteigend um; im Rahmen des Ganztagsschulprogrammes ermöglichen wir den Schülerinnen und Schülern des 5. und 6. Schuljahrgangs über das AG-Programm alternative Lerninhalte und Arbeitsformen sowie die Unterstützung auf dem Weg zum selbstständigen Lernen und Arbeiten (Hausaufgabenbetreuung).
  • Die Schulleitung informiert über lokale und regionale Fortbildungsmöglichkeiten und motiviert Kolleginnen und Kollegen gegebenenfalls gezielt zur Teilnahme.
  • Die Fachkolleginnen und Fachkollegen betreuen im Rahmen des Hospitationsunterrichts Referendarinnen und Referendare und bieten ihnen, wenn notwendig, auch Hilfestellungen für den eigenverantwortlichen Unterricht an. In diesem Zusammenhang findet auch eine Auseinandersetzung mit den Qualitätsstandards für guten Unterricht statt, die das Studienseminar Salzgitter vertritt.
  • Wir nutzen die Kooperationspartner zur gezielten Erweiterung des Unterrichtsangebotes im AG-Bereich, zur Schulung methodischer Kompetenzen (Bibliothek), im Rahmen der Berufsorientierung (Bosch, BONA) und im Sinne der Nutzung außerschulischer Lernorte für den Unterricht (Museum, Bibliothek, Sportvereine) gebunden an die Vorgaben der Kerncurricula. Die Kooperationspartner werden bei Bedarf in die Fachgruppen eingeladen, um die Zusammenarbeit zu intensivieren und zu optimieren (siehe hierzu auch Begabtenförderung und Berufsorientierung).

4.3.2 Das machen wir demnächst

  • Einführung der teilgebundenen Ganztagsschule im Jahrgang 5 mit zwei verbindlichen Tagen rhythmisierten Unterrichts und einem dritten Tag mit freiem AG-Angebot. Es entsteht ein Angebot für Herausforderungen und für notwendige Fördermaßnahmen. Gleichzeitig entwickelt sich ein gemeinschaftlicher Rhythmus aus Anspannung und Entspannung, der sowohl das Unterrichtsklima als auch die Leistungsbereitschaft steigert.
  • Wir führen ab dem Schuljahr 2010/2011 ab Klasse 5 aufsteigend für die Schülerinnen und Schüler der Sek I ein schuleigenes Hausaufgabenheft ein. Es dient der Verbesserung des Umganges mit Hausaufgaben und der Bewältigung des Lernpensums und fördert die Kommunikation zwischen Elternhaus und Schule. Die Nutzung wird im Klassenverband trainiert und kontrolliert.
  • In den Klassen 5 - 8 wird halbjährlich mindestens je ein Schülertrainingstag durchgeführt, bei dem gezielt Arbeitstechniken, Kommunikationstechniken, Kooperations- und Teamfähigkeit geschult werden. Die erworbenen Kompetenzen werden fächerübergreifend weiter trainiert.
  • Im Anschluss an die Berufsvorbereitungstage in Klasse 10 erhalten die Schülerinnen und Schüler von der Stadtbibliothek Salzgitter eine Einführung in Recherchetechniken im Internet und in Stadtbibliotheken.
  • Die Fachgruppen erarbeiten Material für die Umsetzung des Methodencurriculums und  für die sinnvolle Nutzung von Vertretungsstunden.
  • Die schulinternen Arbeitspläne werden auf IServ veröffentlicht.
  • Das Medienkonzept wird konkretisiert.
  • Das Ganztagsschulprogramm wird sukzessive auf alle Jahrgänge der Sek I ausgeweitet.
  • Es liegt in der Verantwortung der Schulleitung, dass die im Rahmen der SEGEL-Fortbildung vermittelten Kompetenzen und Techniken über die an der Fortbildung Beteiligten sukzessiv an die Kolleginnen und Kollegen der Jahrgänge 5 - 8 und an die Fachgruppen weitergegeben werden. Die Koordination erfolgt durch die dafür ausgebildete Trainerin.
  • Die Schulleitung übernimmt in Kooperation mit einem/einer Fortbildungsbeauftragten und der Fach-obleute die systematische Nutzung des lokalen und regionalen Weiterbildungsangebotes.
  • Die Fachgruppen initiieren einen Austausch über Fortbildungsinhalte.
  • Wir stehen im Austausch mit der Leitung des Studienseminars Salzgitter und laden diese oder die Fachausbilder bei Bedarf in eine Dienstbesprechung ein, um uns über Qualitätsstandards zu informieren.

4.4 Evaluation

  • Das Konzept zur Förderung der Sprachkompetenz wird von den Kolleginnen und Kollegen des Aufgabenfelds A evaluiert und gegebenenfalls modifiziert.
  • Die zur Förderung der Sprachkompetenz und zur Schulung der methodischen Kompetenzen erteilten Stunden werden im Klassenbuch dokumentiert und die Effizienz dieser Maßnahmen im Rahmen schulinterner Evaluationsprozesse überprüft.
  • Die Lernentwicklungskonferenzen und Klassenkonferenzen werden auch zur Überprüfung der Effektivität der Maßnahmen zur Förderung der Methodenkompetenz genutzt. Lernerfolge und Misserfolge der einzelnen Schülerinnen und Schüler werden als Indikatoren für die Effizienz des Methodenkonzeptes genutzt.
  • Im zweijährigen Rhythmus erstellen wir einen Fragebogen für die Eltern, in dem wir die Zufriedenheit mit der Qualität und der Quantität des Ganztagsangebots abfragen.
  • In der Schule erfassen wir die nicht erledigten Hausaufgaben in jedem Schuljahr, um festzustellen, welche Wirksamkeit die Hausaufgabenbetreuung entfaltet.
  • Erfasst wird auch die Zahl der Überweisungen an die Realschule und die Zahl der Nichtversetzten, um zu überprüfen, welche Wirksamkeit das Lernbüro, die Fördermaßnahmen und die Hausaufgabenbetreuung entfalten.
  • Zu Beginn der 5. Klassen wird seit Jahren ein Eingangstest zur Sprachkompetenz durchgeführt. Dieser wird ergänzt um einen Test am Ende des 5. Schuljahrgangs, um die Wirksamkeit der Wochenstunde Sprachkompetenz zu überprüfen.
  • Die im Zusammenhang mit der Abiturprüfung von dem/r Vorsitzenden der Prüfungskommission durchzuführenden Unterrichtsbesuche in den Prüfungsgruppen und die Unterrichtsbesuche anlässlich der Verbeamtung von Kolleginnen und Kollegen sowie die Hospitationen im Rahmen des SEGEL-Projektes werden auch zur Evaluation der Unterrichtsentwicklung genutzt.
  • Über die schulinterne Evaluation wird in regelmäßigen Abständen (mindestens alle 3 Jahre) auch der Bereich der Unterrichtsqualität abgefragt.
  • Gegebenenfalls werden externe Evaluationen - etwa im Rahmen der Schulinspektion - genutzt.
  • Gespräche mit Eltern und Schülerinnen und Schülern werden als Möglichkeit zur Rückmeldung zur Unterrichtsentwicklung genutzt (Abfrage per Fragebogen oder pädagogische Dienstbesprechung mit dem Sek I-Koordinator).
  • Es findet jährlich eine Dienstbesprechung der in den 5. Klassen unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen mit den ehemaligen Lehrer/innen der Grundschulen statt.
  • Es finden halbjährlich Arbeitsbesprechungen zwischen der Schule (Schulleitung und/oder verantwortliche Kolleginnen und Kollegen der jeweiligen Fachgruppen) und den Kooperationspartnern statt. Auf einer Gesamtkonferenz im Schuljahr wird über laufende und geplante Kooperationen berichtet und die Effizienz diskutiert.

 

5. Entwicklungsschwerpunkt: Berufsorientierung

 

5.1 Ziele

5.1.1 Schülerinnen und Schüler

Wir wollen Schlüsselqualifikationen wie Berufswahlkompetenz und Berufswahlfähigkeit im Hinblick auf spätere Ausbildungschancen fördern.

5.1.2 Schule

Wir arbeiten daran, ein ganzheitliches Konzept zu erstellen, das den Schülerinnen und Schülern hilft, die Schlüsselqualifikationen für spätere Bewerbungssituationen sowie für die Bewältigung des Studien- und Ausbildungsalltags zu erlangen. Dabei sollen sowohl die individuellen Interessen der Schülerinnen und Schüler zur Berufs- und Studienwahl gefördert als auch Einblicke in betriebliche Abläufe gewährt werden. Es ist
wünschenswert, auch die Eltern durch mehr Laufbahnberatung über die Möglichkeiten für ihre Kinder zu
informieren.
Die Zusammenarbeit mit den Salzgitteraner Firmen, die die Schülerinnen und Schüler für Ausbildung und Studium vorbereiten soll, ist von grundlegender Bedeutung. Hierzu pflegen wir eine intensive Kooperation mit der BOSCH AG, Salzgitter.
Durch die Mitarbeit im Projekt BONA SZ sollen optimale Chancen für die Schulabsolventen in vielfältigen Ausbildungsbereichen und im Studium geschaffen werden.

5.2 Voraussetzungen

Als Gymnasium bilden wir unsere Schülerinnen und Schüler bis zur allgemeinen Hochschulreife aus. Der Schwerpunkt der Berufsorientierung ergibt sich einmal aus den gesetzlichen Vorgaben zum allgemeinen Bildungsauftrag, besonders aber aus unserer Bindung an den Wirtschaftsstandort Salzgitter.
Nach dem Übereinkommen zwischen der Bundesagentur für Arbeit und der KMK über die Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung soll die Schule grundlegende Kenntnisse über die Wirtschafts- und Arbeitswelt vermitteln.
Salzgitter als großer Wirtschaftstandort ermöglicht im Rahmen des Projekts BONA SZ seit 2008 eine frühe Förderung von Technikinteresse. Mithilfe des Projekts ist ein regelmäßiger Austausch mit den Firmen der Region und unserer Schule entstanden, der die Kontaktaufnahme zwischen Schule, Schülerinnen, Schülern und Ausbildern vereinfacht hat und den Austausch von Informationen fördert.

5.3 Maßnahmen

5.3.1 Das machen wir bereits

  • Individuelle Lernentwicklungskonferenzen und Beratung (aufsteigend von Klasse 5 - 9),
  • verschiedene Möglichkeiten zur Ausgestaltung des Zukunftstages in den Klassen 5 - 9, u. a. mithilfe von externen Beratern, Firmen und unseren Kooperationspartnern,
  • Einführung des Berufswahlpasses in Schuljahrgang 8 (2009: Anschaffung für alle Schulen Salzgitters durch den Schulträger, soll durch die Schule fortgeführt werden) mit dem Ziel, die Schülerinnen und Schüler detailliert bei der Ausformung ihrer Berufswahlkompetenz zu unterstützen,
  • Teilnahme als Projektschule bei BONA SZ: Berufsorientierung in Naturwissenschaft und Technik ab Schuljahrgang 8 (Start 2008),
  • Bewerbungstraining und Bewerbungen schreiben in Schuljahrgang 9 (Deutschunterricht) und Schuljahrgang 10 (Projektwoche),
  • Informationsabende zur Profiloberstufe und zu BONA SZ in Schuljahrgang 9,
  • Projektwoche zum Thema Berufsorientierung in Schuljahrgang 10,
  • dreiwöchiges Betriebspraktikum in Schuljahrgang 10,
  • Teilnahme am Management Information Game am BOSCH AG Standort Salzgitter,
  • individuelle Laufbahnberatung durch die Klassenleitung für Schülerinnen, Schüler und Eltern,
  • regelmäßige Berufsberatung durch Mitarbeiter des Berufsinformationszentrums (BIZ) im Hause,
  • Kooperation mit BOSCH: Durchführung eines Business-English-Courses für interessierte Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende von BOSCH,
  • Kooperation mit der Stadtbibliothek: Einführung in die wissenschaftliche Recherche,
  • Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten im Seminarfach,
  • Informationsveranstaltung zu Studienmöglichkeiten in den Niederlanden,
  • Weiterleitung aller Informationen zu Universitäts- und Studieninformationsveranstaltungen über IServ.

5.3.2 Das machen wir demnächst

  • Studienberatung im Hinblick auf Bewerbungsverfahren und Stipendien,
  • Übungen zu Einstellungstests und Onlinebewerbungen,
  • Informationsveranstaltung zur Vorbereitung von Berufswahlmessen in der Oberstufe.

5.4 Evaluation

  • Auswertung der Teilnehmerzahlen von Berufsberatungsangeboten durch das BIZ und Feedback von Schülerinnen und Schülern,
  • Ständiger Kontakt und Austausch mit den Organisatoren der Wirtschaftsförderung Braunschweig und unseren Kooperationspartnern,
  • Auswertung der Handhabung des Berufswahlpasses in Workshops in Zusammenarbeit mit dem Fach-berater Berufsorientierung SZ und anderen Schulen, regelmäßige Teilnahmen an Auswertungsworkshops mit Firmen und der Projektregion Braunschweig im Rahmen des Projekts BONA SZ.

 

6. Entwicklungsschwerpunkt: Begabungsförderung

 

6.1 Ziele

6.1.1 Schülerinnen und Schüler

  • Entwicklung und Förderung individueller Stärken, Fähigkeiten und Interessen auch außerhalb des Unterrichts und über die Vorgaben der Curricula hinaus
  • Erhöhung der Lernmotivation
  • Schaffung neuer Lernanreize

6.1.2 Schule

  • Wahrnehmung individueller Begabungen, Interessen und Fähigkeiten beim Übergang zum Gymnasium
  • Beobachtung der Begabungsentwicklung zur Gewährleistung von Kontinuität
  • Bereitstellung zusätzlicher Angebote in möglichst breiter thematischer Vielfalt

6.2 Voraussetzungen

Das GAF ist in den Kooperationsverbund Hochbegabung mit der Grundschule am Kranichdamm und der Grundschule Lichtenberg integriert, wobei eine Erweiterung des Verbunds durch Aufnahme der zu den Grundschulen  gehörenden Kindertagesstätten geplant ist. Damit verbunden ist das Konzept zur Begabtenförderung, das in Abstimmung mit den kooperierenden Grundschulen entwickelt und gepflegt wird.
Das GAF pflegt darüberhinaus Kooperationsbeziehungen mit außerschulischen Partnern, u. a. der Stadtteilbibliothek, dem städtischen Museum, der Kirchengemeinde im Stadtteil, der Firma Bosch Elektroniks, dem NABU und verschiedenen Sportvereinen.
Das GAF pflegt Schulpartnerschaften mit Schulen in Finnland, Frankreich und Polen.
Das GAF nimmt an einem lokalen und regelmäßig durchgeführten Projekt zur Berufsorientierung (BONA SZ) teil.

6.3 Maßnahmen

6.3.1 Das machen wir bereits

Ein Mitglied der Schulleitung ist zuständig für

  • die Mitarbeit im Kooperationsverbund,
  • die Organisation des Informationsaustausches,
  • die Planung schulübergreifender Aktionen,
  • die Vernetzung auf der Ebene der Fachobleute und der Klassenlehrer/innen,
  • die Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften (in Zusammenarbeit mit der für das Ganztagsangebot
  • zuständigen Lehrkraft) als Enrichementangebot in folgenden Bereichen:
    • Kunst und Musik,
    • Sport,
    • Naturwissenschaften,
    • Sprachen;
  • die Organisation und Koordination von Arbeitsgemeinschaften bzw. Projekten mit der Junior Universität in Salzgitter-Calbecht
  • Die Fachobleute und die Fachlehrer/innen organisieren die Teilnahme an fachspezifischen und fächerübergreifenden Wettbewerben.
  • Die Fachobleute der Fachgruppen Englisch und Französisch beantragen jährlich die Zusammenarbeit mit einer Fremdsprachenassistentin/einem Fremdsprachenassistenten, der/die auf der Grundlage eines Konzeptes eingesetzt wird, das einerseits die Kooperation mit den Fachkolleginnen und Fachkollegen und andererseits die Bereitstellung zusätzlicher Förder- und Forderangebote regelt.
  • Die Fachgruppe Französisch organisiert jährlich einen Austausch mit der französischen Partnerschule in Schuljahrgang 8.
  • Der alle zwei Jahre stattfindende Austausch mit den Schulen in Finnland und Polen wird von dafür benannten verantwortlichen Kolleginnen und Kollegen organsiert.

6.3.2 Das machen wir demnächst

  • Wir nutzen die Lernentwicklungs- und Klassenkonferenzen gezielt, um die Begabungen, Förderungsmöglichkeiten und Entwicklungen der Schülerinnen und Schüler zu ermitteln und zu beobachten.
  • Jede Fachgruppe verpflichtet sich zum regelmäßigen Informationsaustausch über fachspezifische und fächerübergreifende Wettbewerbe und nimmt regelmäßig an fachspezifischen Wettbewerben teil. Die Absicherung und Dokumentation wird über die Fachobleute sichergestellt.
  • Die jeweils Verantwortlichen für die Teilnahme an Wettbewerben sind verpflichtet, für die Würdigung der erbrachten Leistungen innerhalb der Schulöffentlichkeit zu sorgen, wobei die Form der Veröffentlichung (Internetseite, freie Presse, Schülerzeitung etc.) frei wählbar ist. Die Klassenlehrer/innen sind verpflichtet, besondere Leistungen (durch die Klassenkonferenz abgestimmt) auf dem Zeugnis zu vermerken.
  • Die Schulleitung pflegt in Koordinierung mit den Fachgruppen die Kontakte zu lokalen und regionalen Wohltätigkeitsorganisationen (Lions Club, Rotary, etc.), um ihre finanzielle Hilfsbereitschaft für die Begabtenförderung zu nutzen.
  • Die Fachgruppen Englisch des GAF und der Gottfried-Linke-Realschule nehmen am Comeniusprojekt teil.
  • Die Schulleitung ist verpflichtet, das Kriterium der Vielfältigkeit bei der Bereitstellung des AG-Angebotes zu berücksichtigen und dabei auch die Angebote der außerschulischen Partner einzubeziehen.

6.4 Evaluation

  • Der/Die Beauftragte für die Begabungsförderung überprüft ausgehend von den Rückmeldungen zu besonderen Begabungen bei der Anmeldung zum Gymnasium die bereitgestellten Fördermaßnahmen.
  • Eltern- und Schülergespräche werden u. a. auch zur Überprüfung des Begabtenprogramms genutzt.
  • Die Lernentwicklungs- und Klassenkonferenzen werden genutzt, um den Erfolg der Fördermaßnahmen individuell zu überprüfen.
  • Die Statistik/inhaltliche Rückmeldung nach Hannover zwecks Überprüfung der Sinnhaftigkeit der Maßnahmen im Rahmen des Kooperationsverbundes und das dazugehörige Feedback über die Fachberater wird auch schulintern zur Evaluation genutzt.
     

 

Stand: Oktober 2017