Anlässlich ihres ersten Jahres als neue Schulleiterin am GAF wurde Verena Akkermann von der Salzgitter-Zeitung interviewt. Der Vorschlag, gemeinsam mit der Stadt Salzgitter, den Moscheegemeinden und Schulen in einen Dialog zu treten über die Auslegung der Fastenregeln für Schülerinnen und Schüler, geht auf die "Neuköllner Empfehlung" zurück, die im Dialog von Politik, Stadtteilarbeit, Moscheegemeinden und Schulen entstanden ist und der Frage nachgeht, wie Moscheen und Schulen die muslimischen Schülerinnen und Schüler im Ramadan unterstützen können, damit sie ihre schulischen und religiösen Pflichten besser miteinander in Einklang bringen können.

Neuköllner Empfehlung

Als Schule haben wir es uns als Ziel gesetzt, dass wir respektvoll und friedlich miteinander umgehen wollen, auch wenn es manchmal schwierig wird. Dass Andere ausgegrenzt oder diskriminiert werden, das passiert nicht nur in Schulen, sondern auch in anderen Bereich des Lebens viel zu oft. Deswegen hat das GAF an dem Projekt „Toleranz SZ“ teilgenommen, das uns die Arbeit an vielen Projekten rund um das Thema Demokratie und Menschenrechte ermöglicht hat – nicht nur in unserer Projektwoche vor den Osterferien, sondern auch darüber hinaus. Die Stadt Salzgitter hat dabei mehrere Projekte finanziell unterstützt.

Im Rahmen der musikgeschichtlichen Auseinandersetzung mit der Epoche der Gregorianik, die sich ausschließlich in den Klöstern des Mittelalters abspielte, kamen in unserem Musikkurs bei Frau Sischka auch viele Fragen zum Klosterleben auf: Gibt es heute noch Menschen, die ins Kloster gehen? Aus welchen Beweggründen? Was veranlasst junge Menschen heute noch z.B. Exerzitien im Kloster zu machen? Was sind Exerzitien? Usw.

So kam es, dass wir im Musikunterricht vereinbarten, eine Exkursion in ein nahegelegenes Kloster zu machen, um diesen Fragen auf den Grund zu gehen.

Am vergangenen Mittwoch, dem 27.3.2019, war es dann so weit: 

Nach einer kurzen Reise mit Bus und Bahn besuchten die beiden Musikkurse des 11. Jahrgangs das Dominikanerkloster St. Albertus Magnus in Braunschweig.
Der Prior, Pater Fritz, nahm uns persönlich in Empfang und erzählte uns eine knappe halbe Stunde viel über die Orden im Mittelalter und die Entstehung des Dominikaner-Ordens. Durch die äußerst anschauliche Erzählung hörte jeder gespannt zu und die Zeit verging wie im Fluge.