Vom 3. bis zum 7. Juni hatte das Profilfach Gesellschaftswissenschaften aus dem zehnten Jahrgang die Gelegenheit an dem sogenannten Planspiel:MIG teilzunehmen, welches jedes Jahr von Bosch angeboten und finanziert wird. Wie bei einem richtigen Arbeitstag verbrachte die Klasse ihren Tag von 8:30 bis 18 Uhr dort und bekam Verpflegung in Form eines warmen Mittagessens sowie Getränke im Pausenraum zur Verfügung gestellt.

Wie der Name "Management - Informationen Game" (kurz MIG) bereits sagt, gibt es drei große Säulen auf denen diese Veranstaltung aufgebaut ist: das Planspiel, die Marketing Präsentation und die Vorträge.

Gleich seit Beginn der Woche wurden wir von vielen zahlreichen Experten in ihre Welt gebracht und lernten einiges über das Wirtschaftswesen, ein Unternehmen und natürlich auch über die Handhabung von Personal und anderen wichtigen Dingen, auf die ein großes Unternehmen wie zum Beispiel Bosch achten muss.

Neben diesen informationsreichen Vorträgen teilte sich die Klasse regelmäßig in drei Teams auf, um das Planspiel zu spielen. In der spielerischen Wirtschaftssimulation schlüpfen die Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Vorständen konkurrierender Industriebetriebe und wurden zu Führungskräften. Sie mussten dafür sorgen, dass ihr Unternehmen genug Rohstoffe, Personal und Maschinen hatten. Dazu kamen noch die Produkte, welche verbessert werden mussten und für einen guten Preis verkauft werden mussten auf vier verschiedenen Märkten.

Parallel zu den täglichen MIG-Planspielrunden bereiten die Schülerinnen und Schüler Produktpräsentatio­nen vor. Gemeinsam hatten sie das Thema "Fitnessgeräte, die Strom produzieren" ausgewählt und mussten in ihren Gruppen eine Firma gründen, inklusive Logo und Produkt. Die gegründeten Unternehmen "Fit for Green?" und "Electric Fitness" mussten ihr Konzept anschließend am Donnerstag, dem 6. Juni, ab 18 Uhr auf einer simulierten Produktpräsentation den Besuchern, unter anderem auch den Lehrern und Eltern, vorstellen.

Am letzten Tag fand eine nachgespielte Hauptversammlung statt, auf der die drei Gruppen diesmal die Entwicklung ihres zweiten Unternehmens (vom Planspiel) vorstellen mussten und ihren Aktionären die wichtigen Entscheidungen, wie beispielsweise die Aufnahme eines Dispositionskredits, erläutern mussten, um am Ende entlastet zu werden.

Insgesamt war die Woche eindeutig ein anderes Erlebnis als die tägliche Schulrutine und die Schülerinnen und Schüler haben wichtige Informationen erhalten zu Themen, die in der Schule nicht eben mal besprochen werden.

Es war sehr informativ und bereitet diejenigen auf das kommende Arbeitsleben vor, die in Richtung Wirtschaft gehen und das sind bekanntlich nicht gerade wenig Interessenten.