Am 01. und 03. September haben die Schülerinnen und Schüler der beiden Biologiekurse im 13. Jahrgang das regionale Umweltbildungszentrum in Bad Harzburg besucht. Von dort ging es direkt in den Wald. Nach einer kurzen Wanderung untersuchten die Schülerinnen und Schüler drei verschieden Habitate.

Es wurden pH- und Nitratwerte des Bodens, die verschiedenen Lichtintensitäten, Temperaturen sowie die vorkommenden Pflanzen- und Tierarten bestimmt und miteinander verglichen. Die Schülerinnen und Schüler erlebten dabei direkt die Wechselwirkung zwischen unbelebter und belebter Natur und konnten den Einfluss des Klimawandels auf die vom Menschen angelegten Fichten-Monokulturen im Harz beobachten.

Die Anfälligkeit gegenüber dem Borkenkäfer und den zunehmenden Wetterextremen führen zu einem Wandel des Waldbildes - von Fichten-Monokulturen über Sukzessivflächen zum naturnahen Laubmischwald. Des Weiteren wurden im Sinne der Bildung nachhaltiger Entwicklung die menschlichen Einflüsse auf den Wald kritisch hinterfragt und Langzeitfolgen diskutiert.