Schon das komplette Schuljahr 2017 / 2018 über befasste sich das naturwissenschaftliche Profil des 9. Jahrgangs des Gymnasiums Am Fredenberg mit den Themen Robotik und Metallen.

Gegen Ende des ersten Halbjahres nahm dabei die 9.2 unter der Leitung von Frau Linke mit mehreren Gruppen am Regionalentscheid der First Lego League in Magdeburg teil und belegte dort auf Anhieb mit einer Gruppe einen der vorderen Plätze. Diese erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb war nur möglich, da der Kooperationspartner des Gymnasiums, die Robert Bosch Elektronik GmbH aus Salzgitter, Mittel zur Verfügung stellte, um unter anderem die Startgebühr und die Anschaffung der Roboter zu finanzieren.

Neben der der Teamarbeit gehöre, wie die Schüler in ihrem Vortrag vor Herrn Helsinger berichteten, vor allem dazu, sich in ein Thema, nämlich das Programmieren, das so eigentlich nicht Regelunterricht behandelt wird, einzuarbeiten, um aus Legosteinen und für den Wettbewerb erlaubten Motoren einen Roboter bauen zu können, der bestimmte Aufgaben in einer Zeit von 2:30 Minuten absolvieren könne.

Den weiteren Vormittag verbrachte eben jene Klasse damit unter Anleitung des Ausbilders Herrn Gehrmann damit, einen Anwendungsbereich der Metallverarbeitung kennenzulernen. Nach einem kurzweiligen Vortrag und einer anschließenden Sicherheitsunterweisung wurde zunächst das Löten eines Drahtes geübt, um den Umgang mit dem Material vertraut zu werden. Danach konnten sich die Schülerinnen und Schüler jedoch bereits an eine Schaltung für ein rundes Lauflicht wagen und schafften es unter den Augen der Auszubildenden des ersten Lehrjahres auch fast ausnahmslos, diese zum Laufen zu bringen.

Im Rahmen dieser gelungenen Exkursion wurde die gesamte Klasse samt der begleitenden Lehrkräfte Frau Nüsse und Herrn Sommer zum Mittagessen in die Kantine des Unternehmens eingeladen und konnte so auch die Erfahrung machen, eine Großküche zu besuchen.