Auch unsere Streitschlichter Fahrt gehörte zu den Veranstaltungen, die leider ,aufgrund von Corona, abgesagt werden mussten. Umso glücklicher waren wir deshalb alle, dass sie letzte Woche in unseren eigenen vier Wänden am GAF stattfinden konnte. Gemeinsam mit unserer Sozialpädagogin Frau Brinschwitz und zwölf weiteren Zehntklässlern hatten wir eine sehr lehrreiche, aber auch echt spaßige Woche, in der wir zu Streitschlichtern ausgebildet wurden.

In den ersten zwei Tagen lag der Fokus vor allem auf Teambuilding sowie auf Selbstreflexion. Da wir alle in verschiedene Klassen gingen, war es wichtig, uns gegenseitig erstmal richtig kennenzulernen. Durch verschiedene Spiele und Aufgaben, sind wir inzwischen ein eingespieltes Team, in dem sich jeder wohl fühlt. Zum Beispiel hat uns einmal ein Teammitglied draußen geführt, während wir alle die Augen zu gebunden hatten. Nur weil wir uns alle blind vertraut haben, hat es reibungslos funktioniert.

Am 01. und 03. September haben die Schülerinnen und Schüler der beiden Biologiekurse im 13. Jahrgang das regionale Umweltbildungszentrum in Bad Harzburg besucht. Von dort ging es direkt in den Wald. Nach einer kurzen Wanderung untersuchten die Schülerinnen und Schüler drei verschieden Habitate.

heute sind mit den 5. und 6. Klassen die letzten Schülerinnen und Schüler aus dem "Lernen zu Hause" wieder in den Präsenzunterricht am GAF zurückgekehrt. Ihr könnt stolz auf euch sein, dass ihr so lange durchgehalten habt! Und wir hoffen, ihr freut euch genauso wie wir, dass ihr endlich wieder zur Schule dürft!

Am GAF haben wir einen klaren Hygieneplan, so dass wir das Risiko, dass wir uns selbst oder andere mit dem Coronavirus anstecken, reduzieren. Neben, Mindestabstand, Handdesinfektion und Nies- und Hustenetikette haben sich die sog. Mund-Nase-Schutzmasken als wichtig für die Bekämpfung der Pandemie herausgestellt, weil das Coronavirus per Tröpfcheninfektion übertragen wird. Beim Sprechen, Husten, Niesen, aber auch schon beim Atmen verbreiten sich sehr feine Aerosole in der Luft, die lange Zeit brauchen, um zu Boden zu sinken. Der Mindestabstand von 1,5 Metern reicht daher in geschlossenen Räumen laut aktuellen Studien nicht, um ein Infektionsrisiko auszuschließen

 

Wie gut, dass sehr viele Hände aus der Schulfamilie des GAF seit den Osterferien daran gearbeitet haben, dass jeder Schüler und jede Schülerin, die ans GAF zurückkehrt, eine selbst genähte Behelfsmaske mit unserem GAF-Logo zur Begrüßung geschenkt bekommt!

Herzlichen Dank an Frau Jacqueline Reinhardt, die dieses große Projekt mit Ihrer Näh-AG "gewuppt" hat und dabei ganz viel Unterstützung hatte: Angefangen mit Frau Klink, Frau Sischka und Herrn Meuche, die Unmengen an Stoff gespendet haben, über unseren Schulverein, der die vielen Meter Gummizüge - und natürlich unser Aufstick-Logo! - finanziert hat, über Ivan Ibrahim (5.1), Frau Gerling und Herrn Wolter, die die Stoffe zugeschnitten haben … die dann letztlich zu vielen hundert Masken genäht worden sind von einem großartigen Team aus Schüler_innen, Eltern, Lehrkräften, Schulsozialarbeiterin und anderen Angehörigen der Schulgemeinschaft: Emilia Minch (7.2), Emily Wehl (8.1), Austéja Baltrusaityté (9.2), Mia Mitrenga (11.3), Paula Koch (11.3), Marei Sahlmann (11.3), Victoria Minch (12), Frau Hurlemann, Frau Romanowski, Frau Bey und Frau Bey (Mutter und Frau von Herrn Bey), Frau da Silva , Frau Neuhaus und Frau Brinschwitz. Ergänzt wurde unsere Produktion durch Näher_innen von AWiSTA, hierfür herzlichen Dank stellvertretend an Frau Miri!